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Weil wir Bürger uns auf Politik nur dann verlassen können, wenn wir sie kontrollieren!

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“Empörungsreflexe”

13. April 2012 · Keine Kommentare

oder: Wie Reinhold Beckmann Antisemitismus und Rassismus an sich “vorbeiziehen” läßt und locker bleibt

In seiner Sendung vom 12.04.2012, schon fast am Ende angelangt, verfällt Reinhold Beckmanns Geist in eine zähe, klebrige Masse. Als die Diskussion über Sarazins Buch mit seinen rassistischen Aussagen von Beckmann mit dem jüngsten Skandal-Gedicht von Günter Grass’ mit seinen antisemitischen Aussagen verbunden wird, betont er durch langsames, gedehntes Reden die Langeweile und Genervtheit, die die Aufregung um diese Themen in ihm auslösen: [Mehrlesen →]



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Der Größenwahn und der isolierte Mann

6. April 2012 · Keine Kommentare

Wie Isolation bei Günter Grass zu Realitätsverlust und Paranoia führt

Das Interview mit Tom Buhrow

Anscheinend wagt ihm niemand in seiner engeren Umgebung mehr zu widersprechen oder Günter Grass ist bereits derart isoliert, dass er für nichts mehr zugänglich ist. Kritikfähigkeit entscheidet über geistige Gesundheit. Wer, wie Günter Grass, die deutsche Presselandschaft samt internationaler Presse der Gleichschaltung verdächtigt, ist längst seiner eigenen Isolation erlegen und formt sich die Wirklichkeit nach seinem Geiste und nicht umgekehrt.

In dem Interview→, das Tom Buhrow mit dem Dichter und Nobelpreisträger führte, stellt Grass Israel als die eigentliche Gefahr des Nahen Ostens dar. Genau jenes Land, das auf Grund der Erfahrung des Holocausts zur Nationsgründung getrieben wurde, weil die damals betroffenen Juden, gleich welcher Nationalität sie damals waren, in ihren jeweiligen Nationen kaum Solidarität in der Bevölkerung ihrer Nation erfuhren. Im Gegenteil, in der Regel erfuhren sie Rassismus, Hass, Ausgrenzung, Verrat und grenzenlose Gewalt.

Wie konnten sie das vergessen, Herr Grass? / Foto: Dieter Schütz / pixelio.de

Das ist die seelische Grundlage der israelischen Staatenbildung. [Mehrlesen →]



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GOLDENE HURE der Presselandschaft

5. April 2012 · Keine Kommentare

Buerger-denken-Zukunft verleiht Preis für Konformismus und Dekadenz

Wow! Die Goldene Hure! Der Preis für desolate Leistungen in den Medien! / Foto: Ich-und-Du / pixelio.de

 Die Preisträger:

1. Platz (Kategorie: Goldener Brutus): Die Süddeutsche Zeitung

  • Begründung der Jury:

“Für ihre sensationelle Gleichgültigkeit, den in die Jahre gekommenen, schon etwas senilen deutschen Literturnobelpreisträger Günter Grass voll ins Messer laufen zu lassen und ihn dann kommentatorisch noch niederzuschlagen, war von auszuzeichnender Niederträchtigkeit und ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, dass auch vermeintlich seriöse Zeitungen der Sensationsgeilheit erliegen können.”

2. Platz (Katagorie: Goldene Konformistin): Sandra Maischberger

  • Begründung der Jury:

“Die unglaubliche Leistung, mit einer einzigen Sendung den deutschen Journalismus auf den Nullpunkt zu bringen und ihren Ruf als gute Journalistin in einzigartiger Selbstdemontage vollständig zu ruinieren, war der Glanzpunkt des journalistischen Frühjahrs. Mit ihrer Einladung des Stargastes Carsten Maschmeyer, der mit seiner Firma AWD unzählige Menschen um ihre Altersvorsorge gebracht hatte und damit zum Multimillionär geworden ist, hat sie Millionen Menschen am Bildschirm verdeutlicht, dass der deutsche Journalismus eine Hure des Geldes ist.”

3. Platz (Kategorie: Goldener Politclown): Christian Wulff

  • Begründung der Jury:

“Mit einem einzigen im Gedächtnis gebliebenen Satz hat Christian Wulff allen Deutschen gezeigt, dass Leistung sich noch lohnen kann. Wer für so wenig Leistung lebenslang berentet wird, wird zu einem herausragenden Vorbild für uns alle.”

Sonderpreis (Kategorie: Goldene Hure des Geldes): Gerhard Schröder

  • Begründung der Jury:

“Gerhard Schroeder hat in herausragender Weise gezeigt, wie man uns Deutsche sportlich am Nasenring durch die Arena der Politik führt: links antäuschen, rechts vorbeiziehen, viel verdienen! Als Altlinker und Hoffnungsträger für eine soziale Wende der neoliberalen Ära Kohl hat Schröder mit seiner Agenda-Politik und ganz speziell mit Hartz IV uns allen eine lange Nase gezeigt und damit den Begriff der “gallopierenden Wandlungsfähigkeit” in die Politik eingeführt. Chapeau!

Wir gratulieren!



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Günter Grass oder Die Bauchlandung eines Höhenfliegers

4. April 2012 · 1 Kommentar

Nobelpreisträger verheddert sich in poetischem Supergau

Ein Nachruf

Einst war Günter Grass so etwas wie das Gewissen der deutschen Nation, und zwar zurecht. Vieles an seiner Kritik an Politik und Gesellschaft war und ist immer noch richtig. In den letzten Jahren ist es ruhig geworden um ihn. Dabei hätte er es belassen sollen. Jetzt meldet sich Grass in der Süddeutschen Zeitung→mit einem Gedicht zu Wort, wo er besser die Artikelform gewählt hätte, doch auch dann wäre der Inhalt nicht besser.

Vorsicht, Günter Grass dichtet! / Foto: Thommy Weiss / pixelio.de

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→ 1 KommentarTags: Allgemein · Tagespolitik

Von der Leyen will Selbständige zur Altersvorsorge “zwangsverpflichten”

22. März 2012 · 1 Kommentar

Wie man Menschen in der Gegenwart erwürgt, um sie in Zukunft zu versorgen

Super Idee, Frau von der Leyen, Selbständige zur Altersvorsorge zu verpflichten. Leider sagen sie nicht, wie das Problem der mangelnden Altersvorsorge entstanden ist und nehmen auch keinerlei Rücksicht darauf.

Von 1990 bis 2011 ist die Gruppe der Selbständigen um 40% auf 4,3 Millionen Menschen gestiegen, schreibt die Süddeutsche Zeitung→. Diese Selbständigkeits-Explosion hängt unmittelbar mit der Massenarbeitslosigkeit dieser Zeit zusammen. Das weiß auch Frau von der Leyen. Um nicht in Arbeitslosigkeit und Hartz IV zu verelenden→, entschieden sich immer mehr Menschen, den Sprung in die Selbständigkeit zu wagen und wurden hierbei von den Arbeitsämtern und dem Staat ermutigt. Das Ergebnis ist ein Heer von prekär arbeitenden Solo-Unternehmern. Menschen ohne soziale Mindeststandarts wie Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und Von der Leyens geplanter Altersvorsorge.

Wann machen sie endlich mal was für uns Bürger, Frau Von der Leyen? (Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)

Selbständigkeit hängt immer noch der Mythos vom Reichtum längst vergangener Tage nach. Diese Zeiten sind für die meisten Selbständigen vorbei. Die Kluft zwischen arm und reich ist gerade bei den Selbständigen riesig.

Aber warum, Frau von der Leyen, sorgen diese Menschen denn nicht für ihr Alter vor? [Mehrlesen →]



→ 1 KommentarTags: Tagespolitik

Der x-te Fall von Korruption in Deutschland

2. März 2012 · Keine Kommentare

Wie die Firma S.D.R. Biotec in Pohritzsch/Sachsen die Umwelt vergiftete

Müllskandale haben eine lange Tradition in Deutschland, was nur zeigt, dass sich bei der Müllentsorgung viel Geld verdienen läßt. Und immer wieder ist eine ähnliche Konstellation zu vermuten oder schon erwiesen: die Zusammenarbeit von moralfreien und skrupellosen Menschen aus Behörden, Wirtschaft und Politik, des Bürgers, also unseren Angestellten gewissermaßen.

Und eins versteht sich von selbst: wir Bürger zahlen immer die Zeche!

So läuft's! Uns Bürgern das Gift, den Skrupellosen das Geld! / Foto: Thomas Siepmann / pixelio.de

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Minijob mit Riesenrendite und Wulff wächst eine lange Nase!

29. Februar 2012 · Keine Kommentare

598 Tage Bundespräsident – lebenlang Rente

Deutschland hat derzeit mit Scheel, Weizsäcker, Herzog, Köhler und Wulff 5 Ex-Bundespräsidenten und einen kommenden Gauck. Alle bekommen sie ca. 17.000 Euro monatliches Gehalt und laut Spiegel→ noch einmal etwa die gleiche Summe für Büro, Sekretär, Auto nebst Chauffeur und Personenschutz. Macht für jeden ca. 400.000 Euro jährlich und da wir derzeit mit Gauck dann 6 (Ex-) Bundespräsidenten von unseren Steuergeldern bezahlen, sind das für alle zusammen jährlich 2,4 Millionen Euro. In zehn Jahren wären das dann 24 Millionen Euro. [Mehrlesen →]



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“Millionenprofite mit Abfallgebühren”

29. Februar 2012 · 2 Kommentare

Frontal 21 deckt Müllskandal auf und wir Bürger bezahlen ihn

Korrupte Geschäftsmodelle laufen immer wieder nach dem gleichen Prinzip ab. Gestern, am 28.02.2012, sendete Frontal 21 im ZDF, wie mit Müll richtig Geld verdient werden kann und wir Bürger bezahlen.

So, oder so ähnlich muß es z.B. in Hamburg gelaufen sein. Die Stadt Hamburg beteiligt sich über die Stadtreinigung an einer Müllverbrennungsanlage zu 25%, Vattenvall hält 55%, den Rest die RWE. Der Landkreis schließt einen Vertrag über die Müllentsorgung zu weit überhöhten Preisen ab, Bürger klagen jahrelang dagegen, weil sie schon erkannt haben, dass diese Preise überzogen hoch sind, das Oberverwaltungsgericht Lüneburg verpflichtet die Stadt Hamburg zur Überprüfung der Preise, diese behauptet, die Preise seien Ok.

So wird der Bock zum Gärtner gemacht. Die Stadt Hamburg soll Preise prüfen, an denen sie selbst über die Müllverbrennungsanlage Rugenberger Damm (MVR) verdient. [Mehrlesen →]



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Rechtsradikalismus und Aggressionsstörung

28. Februar 2012 · 2 Kommentare

Die Welt durch die Brille der Wut gesehen

Bis heute existiert keine einheitliche Theorie von Faschismus und Rechtsradikalismus. Eigentlich ein Skandal angesichts der Zeit, die seit dem vergangen ist und angesichts der Zerstörung, die durch den Nationalsozialismus, als spezielle Variante des Faschismus, angerichtet wurde.

Das auffallendste Element faschistoider Weltsicht ist die massive Aggressivität, mit der Personen auftreten, die sich mit dieser Weltsicht identifizieren. Die Frage nach Huhn oder Ei ist in meiner Überschrift schon beantwortet: ich gehe davon aus, dass vor der Weltsicht der Faschisten die Aggression schon da war und die Weltsicht Folge des Gefühls ist.

Wie aus einer Energie Wut wird. Foto: Thomas Max Müller / pixelio.de

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Europäische Demokratie an wirtschaftlicher Inkompetenz ihrer Parteien gescheitert

23. Februar 2012 · Keine Kommentare

Demokratien unter dem Diktat der Finanzwirtschaft

Es muß einmal gesagt werden:

Die europäischen und transatlantischen Demokratien befinden sich im freien Fall. Bezogen auf Deutschlands Staatsverschuldung heißt das: in ca. 50 Jahren haben die jeweiligen Regierungen (in den anderen Ländern dürfte das einen ähnlichen Zeitabschnitt betreffen) dieses Landes Verschuldungen angehäuft, die politisches Handeln zu einer Schuldwirtschaft degradiert. Finanzielle Freiräume existieren kaum noch.

Griechenland ist nur der erste Kandidat, bei dem es offensichtlich wird, was dem Rest Europas auch noch blüht. Nur noch hoffnungsseelige Optimisten glauben daran, dass wir aus dieser Misere mit einem blauen Auge davon kommen.

Was ist geschehen?

Wann sind wir dran? / Foto: Gerd Altmann/Shapes:AllSilhouettes.com / pixelio.de

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