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Minijob mit Riesenrendite und Wulff wächst eine lange Nase!

Februar 29th, 2012 · Keine Kommentare

598 Tage Bundespräsident – lebenlang Rente

Deutschland hat derzeit mit Scheel, Weizsäcker, Herzog, Köhler und Wulff 5 Ex-Bundespräsidenten und einen kommenden Gauck. Alle bekommen sie ca. 17.000 Euro monatliches Gehalt und laut Spiegel→ noch einmal etwa die gleiche Summe für Büro, Sekretär, Auto nebst Chauffeur und Personenschutz. Macht für jeden ca. 400.000 Euro jährlich und da wir derzeit mit Gauck dann 6 (Ex-) Bundespräsidenten von unseren Steuergeldern bezahlen, sind das für alle zusammen jährlich 2,4 Millionen Euro. In zehn Jahren wären das dann 24 Millionen Euro.

Ein läppisches Sümmchen angesichts einer Staatsverschulkdung von 2 Billionen Euro, aber jetzt bekommen wir langsam eine Ahnung davon, wie die Staatsverschuldung entstanden sein könnte. Wenn führende Politiker aus Regierung und Opposition sich dafür einsetzen, dass Wulff diesen Ehrensold bekommen solle und einige die Debatte um den Ehrensold für Wulff auch noch als kleinlich bezeichnen, dann merkt man schon, dass unsere Politiker beim Geldausgeben routiniert und großzügig zu Werke gehen. Ist ja nicht ihr Geld, das sie zum Fenster rausschmeißen und auch nicht ihr Problem, wenn 78% der Deutschen dafür sind, dass Wulff auf diesen Sold verzichtet!

Seit wann richten sich Politiker denn nach unserer Meinung!

Da fehlt zum Schluß eigentlich nur noch ein Satz von Wulff, um dem Ganzen die Krone aufzusetzen:

-In einem Fernsehinterview anlässlich seines Amtsantritts im Sommer 2010 hatte Wulff Zweifel daran geäußert, ob der Ehrensold in Zeiten der Schuldenkrise und knapper Staatskassen noch angemessen sei. Auf die Frage, ob eine jährliche Pension von knapp 200.000 Euro eigentlich in die Zeit passe, antwortete Wulff damal: “Ich denke, da muss ein Zeichen gesetzt werden. Das wird man verändern müssen.” - (Christian Wulff zum Thema Ehrensold in Zeiten der Staatsverschuldung / Zitat: STERN→)

An dieses Interview denken sie immer wieder gern zurück, gell, Herr Wulff?

Update: Kommentar der Frankfurter Rundschau zu Wulffs Ehrensold→

Update 2 (29.2.12, 20:04: leider ist mir ein fataler Fehler bei der Berechnung der Gehälter unserer Bundespräsidenten unterlaufen. Ich habe fälschlicherweise das Jahresgehalt als Monatsgehalt berechnet. Nicht ganz unbedeutend, aber noch durchaus im Bereich der Großzügigkeit, mit der derzeit mit unseren Steuergeldern umgegangen wird! Dies ist jetzt aber korrigiert!

Update 02.03.12: Dass unsere Parlamentarier noch nicht einmal wissen, dass sie  über Wulffs “Ehrensold” zu entscheiden haben, ist nur noch ein weiteres Armutszeugnis in der “Ehrensold-Debatte” und Beleg dafür, dass unsere Demokratie gründlich entstaubt und reformiert gehört. Siehe hierzu den Artikel in der Süddeutschen→

Tags: Tagespolitik

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